Eine existenzielle Frage – und ganz am Ende kommt die Antwort

Mein Coach Thomas Reich hatte zum Live Coaching eingeladen. Das Thema Selbstwert stand auf der Agenda. Ich geh Halbtagspilgern. Ich bin mir ja was wert. Kümmer mich jeden Tag um meinen Selbstwert. Ist doch klar. So dachte ich vorher.

Hilfreiche Investition

Dass es ziemlich, ziemlich hilfreich ist, einen Coach zu haben, in sich selbst zu investieren, zeigten diese Tage schnell. In mir ging richtig die Post ab. Denn die Frage war, was ICH meinen Kunden für Mehrwert bieten kann? Was kostet es meine Kunden, wenn sie NICHT mit mir arbeiten. Wisst ihr was? Ich habe es aufgeschrieben. Ist klar oder? Das machen Schreiber wie ich so.

Ich konnte nicht

Und dann KONNTE ICH es nicht sagen. Alles in mir sperrte sich. Mein Ego rebellierte. Aber richtig dolle. Weißt du, was das macht, wenn mein Ego rebelliert? Es ist neidisch, hat böse Gedanken. Warum kann DER das? Warum sagt DIE es so leicht? UND ICH? Himmel, ich FÜHRE eine Agentur für Kommunikation. Kommunikation versteht ihr? Ich kann nicht sagen, was ich für meine Kunden für einen Mehrwert biete. “Sag mal”, schimpfte mein Ego. “Gehts noch?” Nichts ging. Gar nichts. Ich war böse. Mit mir. So richtig böse. Habe ich nicht performt. Das ist zieeeeeemlich weit vom Halbtagspilgern weg, was hier gerade abgeht.

Mein Blutdruck! Ich schnappte mir den Teller mit Schokolade.

Das ist — ich weiß es nicht. Aber ich hatte eine Herausforderung. Eine dicke fette Schicht hatte sich da angesammelt. Aufgestaute Energie, die langsam aus meiner Mitte wieder abfließt. Schön. Oder auch nicht. Ich habe gute Gespräche geführt an diesem Tag. Und viel geweint. Ja, geweint. Diesmal waren es keine Freudentränen.

Mein Bauch. Wollte. Nicht.

Bin ich wirklich so wenig wert, dass ich mich nicht traue, zu sagen, welchen Wert meine Arbeit für meine Kunden hat? Mein Kopf weiß, was ich wert bin. Was unsere Arbeit wert ist. Mein Bauch hatte es nicht begriffen. Oder wollte grad nicht. Ich musste immer noch ein Stückchen besser sein. Schneller sein. Weil ich mir nicht erlaubte, das Tempo mal zu drosseln. An jenem Tag um 10.46 Uhr wurde mir klar, was das bedeutet. Was ich mir selber antat.

Der Beginn

Ich habe eine Geschichte. Ich habe was zu sagen. Und doch konnte ich meinen WERT nicht beziffern. OK. Das war der Beginn einer Arbeit an mir und ich weckte die Halbtagspilgerin mit Wert in mir. Denn inzwischen kann ich dir genau sagen, was ich wert bin – und was mein Tun für dich bedeutet.

Was kostet es dich, wenn du es NICHT machst?

Nimm doch einmal das Halbtagspilger-Schweige-Schreib-Retreat. Sagen wir, du möchtest ein Projekt beginnen, dein Herzensprojekt. Und schiebst es seit Jahren vor dir her. Du weißt, dass du Großartiges leisten kannst. Dennoch weißt du nicht, wie du anfangen sollst. Nimm doch mal an, du möchtest einen Blog starten. Seit 5 Jahren. Weil du so viel weißt und so ein Experte bist auf dem Gebiet deines Herzensbusiness, erschlägt dich der Wust deiner Gedanken.

Kompensationskosten

Du fängst einfach nicht an. Das kompensierst du mit einer Tafel Schokolade pro Tag und sagen wir – vorsichtig geschätzt – mit zwei Flaschen Wein pro Woche. Dazu gehst du auch noch einmal pro Woche ordentlich shoppen und kaufst dir allerlei Schnickschnack, um dir die Bude vollzustellen oder deinen Kleiderschrank zu füllen. Dazu noch den täglichen Kaffee to Go und n Eis mit Sahne. Macht pro Woche, extrem konservativ gerechnet, etwa 50 Euro. Im Jahr sind das 2700 Euro. In fünf Jahren 13.500 Euro.

Dein entgangenes Geschäft, weil du ja nicht raus gegangen bist mit deinem Wissen, das rechne ich hier gar nicht. Es dürften aber auch einige fünfstellige Beträge sein, die dich das gekostet hat. Und, was die Diäten kosten, rechne ich auch nicht. Wenn du das jetzt noch weitere zwei oder drei oder vier Jahre weiter so machst.. na kannste dir selber ausrechnen. Es ist ein Trauerspiel.

Selbst-Vertrauen?

Und was macht das mit deinem Selbst-Wert? Er ist im Keller. Du kannst dir selbst nicht vertrauen. Wahrscheinlich bist du sauer mit dir. Das führt dazu, dass du sauer mit anderen bist. Deine Beziehung, deine Kinder, deine Eltern, deine Mitarbeiter. Sie alle leiden unter deiner schlechten Laune. Am schlimmsten ist aber, dass dein Selbstwert immer weiter nach unten rutscht und bald gar nicht mehr da ist.

Einfach weg.

Was wiederum das bedeutet, muss ich dir nicht erklären. Auch außerhalb des Blog-Themas wirst du dir nichts mehr zutrauen. Eine Abwärtsspirale. Kein Ende in Sicht.

Doch!

Ich hau die Notbremse rein.

Den Anker. Hol dich raus aus der Schleife aus Jammertal. Wie? In meinem Retreat darfst du ankommen. Du darfst in deine Kraft kommen. Und dir selbst vertrauen. Du darfst einen herrlichen Anfang machen und zu dir kommen. Im Kloster. Du pilgerst mit mir. Du schweigst mit mir. Und du schreibst. Du schreibst. Hallo! Du schreibst selbst.

Du wirst in den Tagen auf jeden Fall schreiben und findest den Anfang deines Blogs. Der ist nämlich schon lange in dir drin. Ich hol ihn für dich aus der Versenkung raus. Und wenn du Sonntagnachmittag abfährst, dann ist ein Lächeln auf deinem Gesicht. Du hast Klarheit. Kraft. Der Beginn einer Halbtagspilgerreise.

Mein Dank gilt meinem Coach und seinem Team, dem Kloster Marienstern in Mühlberg/Elbe, wo mein Retreat stattfinden wird und meinem Ego.

Also, wenn du Bock hast, was zu verändern, melde dich!

Hier kannst du gleich mal üben, in dich zu investieren, indem du mein Losgehen-Buch liest. Hier ist es, nur noch wenige Klicks entfernt. Obendrauf schenke ich dir mein Wissen in meinem Newsletter. Immer Samstag neue Impulse.