Ach, Malle – und das Thema Vorurteile

Ihr wisst ja, ich war vor wenigen Tagen das erste Mal auf Mallorca. DIE Insel, wie das Eiland von den eingeborenen Zugezogenen genannt wird. Oder eben auch von den stammigsten Stammkunden, die ungefähr jedes Jahr mehrfach hierher kommen. Mallorca.

Großartige Mischung

Mein Bild jetzt: Geil! Die chilligste, entspannteste Insel, seit es Inseln gibt. Eine Mischung aus Südkroatien und Toskana. Der Himmel. Na.. Dazu später noch mehr. Mein Bild bis zu meinem Abflug aus Deutschland: Betonburgen. Ballermänner und -frauen. Eimer mit Alkoholien und Strohhalmen drinne. Betrunkene. Und Jürgen D..s – ja, der mit “17 Jahr, blondes H…”, wie er hier fett die Party macht. Ich kenn den Mann nicht und will ihm auch nicht unrecht tun. Er dient mir nur gerade, meine Vorurteile zu schildern. Also insgesamt für mich als Partyvermeider eher furchtbar.

Ganz anders

Und wisst ihr was? Es ist gaaanz anders, wenn man die Ballermann-Küstenabschnitte meidet. Das geht, weil die Spanier und die Zugezogenen noch ein paar ganz ganz schöne Stücken Küste einfach übrig gelassen haben. Dafür bin ich zutiefst dankbar! Diese Landstriche sind hotelburgenfrei. Und echt echt schön. Wenn ich die blühenden und tragenden Orangenbäume sehe, die ollen knorrigen Oliven, die gelbsandsteinigen Häuser und die durchaus spannenden Felsformationen zwischendrin, dann empfinde ich einfach nur Glück. DIE Insel hat mich überzeugt, eingepackt, gefangen genommen, hin und weg gerissen, mich verliebt gemacht, wohl gefühlt.

So. Genug des Gesabbels. Kommen wir zu deinen Vor-Urteilen

Was ich euch heute eigentlich sagen möchte: Wie sieht es mit deinen Vor-Urteilen aus? Woran hindern sie dich? Was verzögern deine Vorurteile, deine negativen Gedanken? Bei mir haben sie das Kennenlernen DER Insel um gut und gerne 29 Jahre verzögert. Ist doch saublöd. Bloß, weil ich Betonbunker, Ballermann und Co. nicht so mag. Aber mir selbst ein Bild zu machen, darauf bin ich erst jetzt gekommen. Schön blöd.

Vorurteile aufschreiben

Vorurteile sind einfach nur richtig negative Schwingungen, die du aussendest. Und manchmal, weil das Universum ja nicht unterscheiden kann, was du wirklich willst und was nicht, eben auch zurück gibt. Wenn du denkst, dass es blöd wird, wie wird es dann? Richtig! Es wird blöd. Daher ist es schlau, Vorurteile einfach zu ignorieren. Oder sich eines besseren belehren zu lassen. Wie das geht? Schreib deine Vorurteile alle auf. In dein Tagebuch! Schreib sie auf! Und dann, dann schreibst du daneben immer das Gegenteil.

Also mein Vorurteil ist: Malle = Hotelburgen. Gegenteil ist: Kulturlandschaft, menschenleer. Und weißste, was du dann machst? Dann probierst du aus, welches von deinen aufgeschriebenen Attributen stimmen. So wie ein neugieriger Entdecker. Das befreit total, weil du einfach offen lässt, wie Dinge, Erlebnisse und Orte oder Menschen auf dich wirken. Probier mal.

P.S. Ich auch, denn heute Abend hab ich meine erste Lesung vom Warum-Buch hier auf DER Insel. Im schönen Coworkingspace Rayaworx in Santanyí 

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